Brandenburg, Europa und die Welt
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Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,
unser Land arbeitet mit starken Partnern aus vielen Ländern in Europa und der Welt zusammen. Die Chancen für Brandenburg sind enorm. Sie müssen aber stets im Wettbewerb neu erarbeitet werden. Im Vertrauen auf eigene Stärken ist es wichtig, die eigenen Interessen zu identifizieren, uns zu positionieren und verschiedenste Partner zu finden. Gemeinsam lassen sich die gesteckten Ziele oft besser erreichen. Ein wichtiger Grundpfeiler für unsere Gestaltungsmöglichkeiten ist die EU.
Ralf Christoffers |
Europaurkundenverleihung des Landes Brandenburg 2012
Höhepunkt der Europawoche 2012 ist die Auszeichnung von Brandenburgerinnen und Brandenburgern sowie weiteren Persönlichkeiten mit der Europaurkunde. In diesem Jahr steht die Auszeichnung u. a. im Zeichen des Europäischen Jahres des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen. Den zweiten Schwerpunkt bilden Medienvertreter, die sich um den Bereich Brandenburg in Europa sowie für ein besseres Verständnis europäischer Zusammenhänge verdient gemacht haben.
Im Rahmen eines Festakts wurden folgende Personen am 9. Mai 2012 mit der Euorpaurkunde ausgezeichnet:
- Frau Heidi Barucki, Borkheide
- Herr Werner Reim, Frankfurt (Oder)
- Herr Dieter Langwagen, Cottbus
- Frau Brygida Liśkiewicz, Barlinek (Polen)
- Frau Gisela Gehrmann, Potsdam
- Frau Charlotte Bergmann, Buckow
- Herr Dr. Thomas Steg, Berlin
- Herr Peter Sauerbaum, Frankfurt (Oder)
- Herr Dirk Sager, Berlin
- Herr Alfred Eichhorn, Berlin
weitere Fotos der Veranstaltung hier.
2. bis 14. Mai 2012 - Europawoche
In Brandenburg findet vom 2. bis zum 14. Mai 2012 wie in allen deutschen Ländern die Europawoche statt. Sie wird zum 18. Mal als Gemeinschaftsaktion der 16 deutschen Länder, der Bundesregierung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland durchgeführt.
Die Europawoche richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Sie bietet reichlich Gelegenheit, europäische Kontakte und Partnerschaften zu pflegen sowie Informationen zu Europa auszutauschen und über Europa zu diskutieren.
Das Jahr 2012 wurde als das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ausgerufen. In Zeiten eines besonderen demografischen Wandels in dem die Anzahl der Jüngeren weniger und die der Älteren immer größer wird, ist dies ein wichtiges Signal. Die Herausforderungen dieses Wandels zu meistern und seine Chancen sinnvoll zu nutzen, sind wichtige Aufgaben für die gesamte Gesellschaft.
Die Europawoche 2012 im Land Brandenburg trägt den Titel: "Europa in Brandenburg".
Höhepunkte der Europawoche 2012 im Land Brandenburg sind u. a.:
- Festakt - Verleihung der Europa-Urkunde durch Herrn Europaminister Ralf Christoffers
Der Festakt findet am 9. Mai 2012 ab 16.00 Uhr im Brandenburg Saal der Staatskanzlei statt. Die Verleihung durch Herrn Minister Christoffers findet im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Potsdam statt. Sie wird zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland durchgeführt. Diese Veranstaltung bildet den Höhepunkt der Europawoche 2010. - Botschafterbesuche an Brandenburger Schulen
20 Botschaften aus den Europarats-Mitgliedern haben bekundet, an der Brandenburger Europawoche 2010 mitwirken zu wollen. Herr Minister Platzeck besucht zusammen mit dem polnischen Botschafter die Grenzregion.
Europawochenkalender 2012
Der Kalender steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.
Grußwort des Präsidenten des Europäischen Parlaments zur Europawoche
Die Europäische Union ist ein einzigartiges Erfolgsprojekt. Nach Jahrhunderten prekärer Machtgleichgewichte und der Katastrophe der beiden Weltkriege ist es durch die Integration von Staaten gelungen, Frieden zwischen den Völkern zu schaffen. Heute ist das Europa der offenen Grenzen alltäglich gelebte Realität. 500 Millionen Menschen haben sich zum größten Binnenmarkt der Welt zusammengeschlossen. Die Union hat uns Wohlstand geschenkt und ermöglicht es uns jeden Tag besser zusammen zu leben.
Doch gegenwärtig befindet sich die EU in einer tiefen Vertrauenskrise. Die Menschen zweifeln an der Fähigkeit demokratischer Politik Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden. Sie trauen auch der EU nicht zu, die schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise in der Nachkriegsgeschichte zu überwinden. Sie zweifeln daran, dass es ihren eigenen Kindern einmal so gut gehen wird wie ihnen selbst. Europa steht am Scheideweg. Deshalb wollen wir die Europawoche 2012 ganz besonders intensiv für einen Austausch darüber nutzen, was für ein Europa wir wollen.
Das Europäische Parlament ist der Ort der politischen Debatte über die Richtung der EU, der Ort an dem die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten werden. Während meiner zweieinhalbjährigen Präsidentschaft will ich dem Europäischen Parlament eine stärkere Stimme geben und den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vertiefen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns nur mit einem starken und demokratischen Europa gelingen wird, die Globalisierung politisch nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Im Verbund der 27 können wir was bewegen, wenn es um die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geht: Kontrolle der internationalen Finanzmärkte, Umkehr des Klimawandels, Bekämpfung von Armut und Hunger in der Welt, Schutz unseres europäischen Sozialmodells. Entweder gewinnen wir alle oder verlieren wir alle.
Lassen Sie uns dieses Europa wappnen für das 21. Jahrhundert. Damit es auch für die junge Generation wieder ein Versprechen für eine wirtschaftlich starke, sozial gerechte, freie und demokratische europäische Heimat wird.
Martin Schulz
Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU
Aktuelle Informationen aus Brüssel April 2012


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